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OP-Dauer:
2–6 Stunden je nach Aufwand und Kombination mit z. B. Lidkorrekturen
Narkose:
Vollnarkose
Klinikaufenthalt:
2–3 Tage
Rekonvaleszenz:
Schwellungen und kleinere Blutergüsse verschwinden nach 14 Tagen. Kühlung und Ruhe, gerade in den ersten Tagen nach dem Eingriff beschleunigen die Heilung. Gesellschaftsfähigkeit besteht nach 2–3 Wochen, bei kleineren Liftings auch schon früher.
Fadenentfernung:
nach 2–3 Wochen
Risiken:
Gesichtsnervenverletzungen sollten durch versierte Operateure und fortgeschrittene Techniken umgangen werden. Störende Narben können durch gute Planung und Durchführung des Eingriffs sowie durch konsequente Narbennachbehandlung in der Regel vermieden werden. Vorübergehende Taubheitsgefühle an Hals und Wangen sind Kennzeichen der Operation, aber kaum störend. Weitere Risiken werden ausführlich im Verlauf des individuellen Beratungsgespräches erläutert. -
Flash ist Pflicht!
Das Nachlassen der Hautspannkraft ist ein Zeichen des voranschreitenden Alterungsprozesses. Davon ist auch das darunterliegende Bindegewebe betroffen. Auch die Fettkörper der Wangen und des Halses fallen nach unten und werden weniger. Die Augenbrauen sinken müde über die Lider, die frischen Bäckchen werden zu tiefen Falten, die sich zwischen Mund und Nase erstrecken. Statt einer konturierten Kieferwinkelregion machen sich Hängewangen breit und die Haut am Hals hängt mehr und mehr, während kleinste und kleine Fältchen die Wangen und Mundpartie überziehen.
Dies ist ein physiologischer Prozess, der uns alle früher oder später betrifft. Als Zeichen eines erfüllten und gelebten Lebens kann dieser Prozess auch als sehr schön empfunden werden. Wenn wir uns aber frisch und vital fühlen, dem Gegenüber jedoch optisch das Gegenteil vermittelt wird, kann eine Dissonanz entstehen. Unser gefühltes Alter entspricht nicht dem, was wir im Spiegel sehen oder im Umgang mit anderen gespiegelt bekommen.
Ziel der Korrektureingriffe im Gesicht ist es, eine Harmonie wiederherzustellen. Dabei geht es nicht zwingend um Verjüngung, sondern um die Anpassung der Gesichtskonturen an die umgebenden Körperpartien oder anders gesagt, um die Korrektur einer vorgealterten Erscheinung.
Stirn, Wangen und Hals können separat voneinander oder innerhalb eines Eingriffs korrigiert werden. Das Ausmaß der Behandlung und die gewählte Technik der Lifting-Prozedur können sehr unterschiedlich sein und nur die Haut oder auch das darunter gelegene Muskel- und Bindegewebssystem mit einbeziehen. Eine fast verwirrende Vielfalt von Begriffen kennzeichnen die stetig fortschreitenden Techniken, die ein erfahrener Operateur beherrschen sollte, um ein der Ausgangssituation angepasstes Vorgehen wählen zu können.
Die Operation erfolgt nach sorgfältiger Vorplanung in Narkose. Nach Mobilisierung der Haut- und gegenbenenfalls Bindegewebs- und Muskelpartien werden diese an den Strukturen fixiert, wo sie ein frischeres und dynamischeres Aussehen produzieren sollen. Mehrere Nahtreihen an den tieferen und oberflächlichen Strukturen, deren oberste in der Haut und äußerlich nicht sichtbar ist, sorgen für ein dauerhaftes Ergebnis. Die Narben sollen an möglichst unauffälliger Stelle entstehen, so dass nichts mehr auf eine stattgefundene Operation hindeutet.
Verbände werden nur noch recht sparsam verwendet, sodass bei Entlassung aus einem kurzen stationären Klinikaufenthalt einige wenige Kompressen unter einer speziellen Bandage genügen.
Ein natürliches, frisches Aussehen ist das Ziel der Prozedur.
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