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OP-Dauer:
Oberlider ca. 40 Minuten; Unterlider nochmals ca. 40 Minuten
Narkose:
örtliche Betäubung oder auf Wunsch Dämmerschlaf
Klinikaufenthalt:
ambulant oder 1 Tag stationär
Rekonvaleszenz:
Schwellungen und kleine Einblutungen verschwinden nach 10–14 Tagen. Dann ist Gesellschaftsfähigkeit gegeben. Schminken ist nach 7–10 Tagen erlaubt.
Fadenentfernung:
nach ca. 5 Tagen
Risiken:
Von den Patienten gefürchtete Verletzungen des Auges können ausgeschlossen werden. Eine Schwächung der Sehkraft ist eine extreme Rarität und sollte durch Ausschluss von Augenerkrankungen, sorgfältige Operationstechnik und nicht zuletzt Mitwirkung des Patienten in der Erholungszeit nicht vorkommen. Gleiches gilt für Lidhebeschwäche oder mangelhaften Lidschluss nach dem Eingriff. Ein Triefauge bei Unterlidstraffungen sollte durch sorgfältige Technik des Operateurs und zurückhaltende Hautüberschussentfernung ebenfalls vermieden werden. Eine ausführliche Risikoberatung erfolgt im individuellen Aufklärungsgespräch. -
Flash ist Pflicht!
Frische und Vitalität im Ausdruck werden wesentlich durch unsere Augen vermittelt. Wenn sich Fältchen, Schlupflider oder Tränensäcke einschleichen, kann das Gesicht müde, erschlafft und alt wirken und Vitalität vermissen lassen.
Mit einem verhältnismäßig kleinen Eingriff lässt sich dieses Defizit korrigieren, so dass die jugendliche Spannkraft und ein wacher Blick wieder hergestellt werden. Diese Korrekturen gehören zu den Standards in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie und können sogar ambulant durchgeführt werden. Dennoch handelt es sich um teils diffizile Eingriffe, die ein hohes Maß an Erfahrung voraussetzen.
Unter örtlicher Betäubung oder einer zusätzlichen Dämmerschlafnarkose wird ein kleiner Schnitt in der Lidfalte des Oberlids geführt und nach Behandlung des Lidmuskels und Entfernung eines kleinen Fettkörperchens der Hautüberschuss entfernt. Feinste, äußerlich nicht sichtbare Nähte werden gelegt und ein Miniaturpflaster darübergeklebt.
Am Unterlid wird durch einen Schnitt knapp unter den Wimpern das Gewebe darunter mobilisiert und wiederum Muskel und Fettkörperchen behandelt. Dann wird der Hautmantel sanft nach oben ausgespannt und der Überschuss entfernt. Feinste, in der Haut gelegte Nähte und Miniaturpflaster vervollständigen die Operation.
In besonderen Fällen kann die Korrektur auch – von außen völlig unsichtbar – von innen durch die Bindehaut unterhalb des Auges durchgeführt werden.
Sofort nach dem Eingriff soll behutsam und konsequent gekühlt werden. Narben sind kaum sichtbar und in aller Regel schon nach wenigen Wochen nur noch schwer aus kürzester Entfernung erkennbar.
Die Ergebnisse sind zumeist frappierend und lange anhaltend.
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