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OP-Dauer:
ca. 45 Minuten
Narkose:
örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf nach Absprache
Klinikaufenthalt:
ambulant
Rekonvaleszenz:
Druckverband für 2–3 Tage; Abschwellung und verschwinden der Blutergüsse nach 2–3 Wochen
Fadenentfernung:
soweit nötig, nach ca. 10 Tagen
Risiken:
Eine ausführliche und individuelle Risikoberatung erfolgt im Informationsgespräch. -
Flash ist Pflicht!
Permanentes Schwitzen unter den Achselhöhlen kann das Wohlbefinden erheblich stören. Einerseits zeigen sich unweigerlich die Schweißflecken und machen teilweise mehrfach täglichen Wäschewechsel erforderlich, andererseits wird der Schweiß durch bestimmte Bakterien zersetzt und nimmt einen spezifisch unangenehmen Geruch an. Die von vermehrtem axillären Schwitzen betroffenen Personen beklagen dementsprechend häufig eine Stigmatisierung im Privatleben und im Beruf, was zu entsprechendem Leidensdruck führt.
Wenn Behandlungsversuche z. B. mit Salbeitee, Aluminiumhydroxid etc. gescheitert sind, ist heutzutage dennoch eine effiziente Abhilfe möglich.
Die Schweißproduktion der Drüsen kann durch die Gabe von kleinen Mengen Botulinumtoxin für einige Monate erheblich gesenkt werden. Diese Behandlung ist einfach und jederzeit wiederholbar. Allerdings summieren sich die Kosten auf die Dauer. Viele Patienten wünschen sich daher eine dauerhafte Lösung, die durch die Absaugung der unter der Haut liegenden Schweißdrüsen möglich ist. Je nach Vorgehen, kann das Schwitzen um 30–70% und mehr reduziert werden.
Der Eingriff wird wie bei einer Fettabsaugung durch sehr kleine Einschnitte am Achselhöhlenrand durchgeführt. Nach Infiltration einer medikamentenhaltigen Lösung und Abwarten einiger Minuten wird eine spezielle, dünne Kanüle eingeführt, die an der hautzugewandten Seite eine Öffnung hat, durch die die Drüsen abgesaugt werden können. Der Wundverschluss erfolgt mit zwei kleinen Fädchen. Der Eingriff endet mit einem Pflaster und einem Druckverband.
Das Resultat ist eine spürbare Verringerung der Schweißproduktion.
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